Aus der Geschichte der Kolpingsfamilie Inzell
 

Ehrung der Gründungsmitglieder auf der Feier
zum 50-jährigen Jubiläum im Gasthof Neimoar 2004

Von links nach rechts: 
Michael Steinbacher

Pfarrer Hans Krämmer
Toni Pauli, 
Konrad Stein, 
Alois Flatscher,

Josef Öttl, 
Ewald Schmauß, 
Alois Stein, 

Erster Vorsitzende Hans Pauli

                                                                                                  

 

Ehrung der Gründungsmitglieder auf der Feier
zum 25-jährigen Jubiläum im Pfarrheim 1980

Von links nach rechts: 
Vorsitzender Hugo Lorang,
Michael Steinbacher
Toni Pauli, 
Konrad Stein, 
Josef Öttl, 
Pfarrer Hessenhofer,
Ewald Schmauß, 
Alois Stein, 
Alois Flatscher

                                                                                            

 

 

 

 

Gründungsfeier 1955 in Inzell mit Bannerzug

 

Am 7. Mai 1954 trafen sich auf Anregung von Pfarrer Hessenhofer 40 Männer im Gasthof Neimoar mit der Absicht eine Kolpingsfamilie in Inzell zu gründen. So steht es in einem Brief vom damaligen Kaplan Korbinian Lehrberger an das Kolpingwerk. Kurz darauf wurde die Vorstandschaft mit Kaplan Lehrberger als Präses, Konrad Wagner als Senior, Willibald Stein als Altsenior und Ewald Schmauß als Kassenwart gewählt. Für Pfarrer Hessenhofer war es die dritte Kolpingfamilie, die er mitgegründet hat. Schon im Dezember wurden die ersten Mitglieder nach Köln gemeldet: Am 26. Juni 1955 wurde das Gründungsfest der Kolpingfamilie in Inzell gefeiert. Am Festabend sprach Monsignore Roman Friesinger, Pfarrer von Ruhpolding und ehemaliger Landespräses der Kolpingfamilie. Nach dem Kirchenzug wurden die Banner von Landespräses Fischer geweiht und im Postsaal wurden bei der Gründungsfeier 12 neue Mitglieder in die Kolping-Familie aufgenommen.

 

 

 

Zu den Gründungsmitgliedern gehören:

Stein Alois                            Stein Konrad             Steinbacher Michael

Schmauß Ewald                   Wagner Konrad        Flatscher Alois

Veitinger Otto                       Öttl Hans                    Kötzinger Georg

Brand Johann                       Öttl Johann                Kötzinger Albert

Grill Philipp                           Leitner Georg           Schmauß Franz X.

Stein Willibald                      Pauli Toni                  Kecht Hans

Fesimaier Josef                   Öttl Josef

 

Nach Konrad Wagner führten noch Michael Steinbacher, Konrad Stein, Helmut Pointner, Hugo Lorang, Alois Stein und Hans Pauli die Kolpingsfamilie.

 

Unvergessen sind die vielen lustigen Theaterstücke, die bei Pfarrabenden von Kolping im Postsaal aufgeführt wurden. 1964 wurden die ersten Jugendgruppen gegründet und durch das neue Pfarrheim konnte man die Gruppenstunden vom alten Turmkammerl in das neue Pfarrheim verlegen. Volkstanzabende wurden abgehalten und 1961 gingen das erste mal 30 Jugendliche in einer Fußwallfahrt von Inzell nach Kirchenthal.

Die Jugendarbeit war immer ein Schwerpunkt in Inzell. Engagierte Erwachsene leiteten mit viel Fleiß Gruppenstunden, aus denen dann wiederum Jugendliche heranwuchsen, die die Jugendarbeit wieder weiterführten. Jugendeinkehrtage, Besinnungswochenenden, Bibelgespräche, Zeltlager, Gestaltung von Kinder- und Jugendgottesdiensten und von Maiandachten, Tanzkurse, Kinderfasching, Volkstanzabende, Jugendbälle, Theateraufführungen, Spiele für Kinder am Dorffest und das Inzeller Ferienprogramm sind eine unvollständige Auflistung all der Tätigkeiten. Neben der Jugendarbeit wurden auch soziale Projekte unterstützt, so zum Beispiel Schwester Goretti in Bolivien, die Jugendarbeit von Alfred Maier in Mexiko und das Heilpädagogische Zentrum in Ruhpolding.

 

Neben der Jugendarbeit kamen auch die anderen Bereiche nicht zu kurz. Vorträge und Diskussionen zu den verschiedensten Themen, für jung und alt standen auf dem Programm. Familienwochenenden in Maria Eck und Teisendorf oder die Diskussionen "Live aus dem Pfarrheim" mit aktuellen Themen. Die Altpapier- und Altkleidersammlung in Inzell wird von Kolping seit den 60er Jahren schon durchgeführt.